Klassische Musik mag wie eine Welt entfernt von revolutionärer Politik erscheinen – aber das ist sie nicht.
Das Erbe Dmitri Schostakowitschs ist seit seinem Tod vor einem halben Jahrhundert Gegenstand eines wahren Interpretationskrieges. Als Gegner von Stalins Regime wird er oft als Antikommunist dargestellt, der gegen alles eingestellt war, wofür die UdSSR stand. Andere, die seine Entscheidung, in der Sowjetunion zu bleiben und Werke zu komponieren, die den Bedürfnissen der Gesellschaft entsprachen, hervorheben, malen ihn als stalinistischen Strohmann – eine Marionette der KPdSU.
Keine dieser Darstellungen ist auch nur annähernd korrekt.
In diesem Vortrag wird Peter Kwasiborski, ein führendes Mitglied der RCP, das Leben und die Musik Schostakowitschs erforschen – und sein wahres Erbe: das musikalische Gewissen der wahren Ideale der Oktoberrevolution. Ein Erbe, das von den Bolschewiki von heute aufrechterhalten und geschätzt werden sollte.
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Artikel
- Alan Woods – “Schostakowitsch, das musikalische Gewissen der Russischen Revolution”
- Peter Kwasiborski – “Schostakowitschs ‘Anti-Formalisten-Rayok’: Eine bissige Satire auf Stalins Kulturverbrechen”
- Peter Kwasiborski – “Schostakowitschs 11. – ‘Das Jahr 1905’”
